Der Ursprung von NADSL reicht ins Jahr 1973 zurück, als Jaume Xicola Gascón das Unternehmen im Vallés Oriental in der Nähe von Barcelona gründete. Von Anfang an konzentrierte sich das Unternehmen auf die Herstellung von Motorradsitzen; zunächst nur für Firmen der näheren Umgebung wie etwa DERBI, MONTESA, BULTACO und SANGLAS. Mit dem Eintritt der führenden japanischen Fabrikanten YAHAMA, HONDA und SUZUKI in den europäischen Markt änderte sich in den achtziger Jahren die industrielle Produktion der Branche. Diesen Moment nutzte NADSL, um in sein Wachstum zu investieren. Zeitgleich übernahm NADSL die Vertretung von PIAGGIO Spanien, die zusammen mit dem Vertrieb der japanischen Hersteller für NADSL einen bedeutenden industriellen Fortschritt bedeutete. Diese Kundenkombination, gemeinsam mit den Kunden der ersten Stunde, katapultierte das Unternehmen auf einen der vorderen Plätze in der europäischen Produktion von Motorradsitzen. Dies gilt vor allem seit Anfang der neunziger Jahre, als NADSL auch die Vertretung grosser europäischer Hersteller wie PEUGEOT, BMW und MBK (YAMAHA Frankreich) übernahm.
NADSL nutzte den internationalen Aufwind, die Geschäftsverbindungen mit den führenden europäischen Motoradherstellern und sein Know how im Kunststoffspritzguss, um bald darauf Seitenkoffer und Top-Seitenkoffer für kundenspezifische BMW-Modelle zu entwickeln. Später wird NADSL das erste Modell von Yamaha Teneré herstellen. Ende der neunziger Jahre entscheidet sich das Unternehmen, den ersten Koffer mit 22 Liter Fassungsvermögen der Marke SHAD auf den Markt zu bringen sowie dazu passende Zubehörteile und Befestigungsvorrichtungen für führende Motorrad- und Scooterhersteller.
Zwischen 1990 und 2010 erhielt NADSL zunehmend anspruchsvollere und technisch komplexere Aufträge, bis das Unternehmen schliesslich die Führung in der europäischen Produktion grundlegender Ausrüstungsgegenstände (Sitze und Koffer) übernimmt. Auf dem zweiten Platz in der Weltrangliste liegt NADSL darüber hinaus in der Herstellung und dem Vertrieb von Koffern, die es unter seiner Marke SHAD in mehr als 60 Ländern vertreibt.